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Schwarzfahren mit Pseudo-Rot |
Don M. Barbagrigia. Havelsee. Da schau an! Die alte Arbeiterverrätertante SPD will sich noch mal aus der Versenkung heraus ans Volk anbiedern.
Nachdem der namhafte deutsche Kabarettist Christoph Sieber bereits schlüssig festgestellt hatte, dass die einstige Partei Bebels, Schumachers, Wels', Brandts, Schmidts, Wehners, Ollenhauers … längst keine Arbeiterpartei mehr ist, sondern ein Verein, der letztlich nur noch die Interessen des Kapitals und der Arbeitslosen vertritt, versucht sie sich nun in diesem zerstörten Ruf einzurichten.
Das Schwarzfahren soll entkriminalisiert werden. Der § 265a StGB soll entschärft werden.
Die scheinheilige Begründung lautet, dass die Schwarzfahrer, deren Gros aus dem zahlungsunfähigen Teil der Gesellschaft besteht, ihr Geschäft in einer solchen Dimension betreiben, dass die entsprechenden Verfahren im Sande verlaufen, unnötig teuer sind und den Staatshaushalt belasten.
Nee, Taurus-Raketen für den bösen Clown belasten den Staatshaushalt. Die Maniküre für die ehemalige unsägliche Außenministerin belastete den Staatshaushalt. Die aberwitzigen Gender-Projekte im Ausland, die von offensichtlich Geistesgestörten veranlasst wurden, belasten den Staatshaushalt!
Hier geht es darum, dass die Mitnahme im ÖPV von asozialen Elementen als Grundrecht begriffen wird, dessen Infragestellung für diese Kriminellen partout nicht zur Disposition steht.
Es ist so wenig verhandelbar, dass diese Gauner nunmehr bewaffnet auf Conducteurs losgehen, welche ihre nicht vorhandenen Billetts kontrollieren wollen.
Auf den Gedanken, dass der Unterhalt der Beförderungsmittel und der für sie erforderlichen Infrastruktur Geld kostet, kommen diese Schurken gar nicht.
Der Gedanke, dass die fleißigen Chauffeure der Straßenbahnen, S- und U-Bahnen, Busse und Züge, das Bordpersonal, die Verwaltungsangestellten der Unternehmen und alle anderen Beschäftigten rund um den ÖPV ihre Miete und ihre anderen Lebenshaltungskosten bezahlen müssen, interessiert sie nicht mal ansatzweise.
Sie würden mit Schnappatmung reagieren, wenn man ihnen klar machte, dass sie eben laufen oder Fahrrad fahren müssen, wenn sie kein Geld für den ÖPV haben.
Das war mal anders. Als die Beförderung durch die ÖPV noch ein Luxus war, überlegten es sich die Leute zweimal, ob sie nicht lieber auf Schusters Rappen reiten sollten.
Mittlerweile kam der Staat den Reisenden schon mit dem unschlagbar günstigen Deutschlandticket entgegen, deren Mehrkosten eh schon der Steuerzahler tragen muss. Für die Leistungsempfänger aus den Sozialtransfersystemen des SGB gibt es Subsidien in Größenordnungen. Nein! Wir akzeptieren keine Ausreden mehr!
Es gibt eine Menge Umstände und Sachverhalte, die im ein oder anderen Falle eine vorerst kostenlose Mitnahme im ÖPV rechtfertigen.
Man setzt kein zwölfjähriges Mädchen mitten auf der Strecke aus, weil sie ihre Monatskarte nicht dabei hat! Personalien aufnehmen und eine Woche Zeit geben, den Fahrbetrag plus zehn Pfennige einzuzahlen und fertig ist die Laube.
Wer eine massive Notsituation nachweisen kann, muss sich halt beim Schaffner oder beim Chauffeur melden, Personalien abgeben, zehn Tage …
Sind die zehn Tage um und es ist keine Zahlung eingegangen, es sei denn, dass der säumige Schuldner dieses nicht zu verantworten hat, dann soll es zunächst teuer werden. Die € 60,- sind dann zuzüglich zu dem normalen Tarif durchaus angemessen.
Wenn dann noch nichts kommt, keine Mitwirkung, gar nichts – dann ab ins Verfahren! Da die daraus entstehenden Schulden aus einer Straftat resultieren, ist auch die Erlangung der Schuldenbefreiung durch eine Privatinsolvenz ausgeschlossen.
Dann sollen sie die ganze Härte des Gesetzes kennenlernen!
Den Straftatbestand als solchen abzuschaffen, bessert nichts an der Situation. Im Gegenteil. Das werden weite Teile der Bevölkerung, die sich jetzt noch durch rationale Erwägungen von der Schwarzfahrerei abhalten ließen, als Einladung auffassen.
Für die oft bis an die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit schuftenden Mitarbeiter der ÖPV ist diese neuerliche Initiative der Arbeiterverrätertante ein Schlag ins Gesicht, der einmal mehr den Wahrheitsgehalt der Aussage des obgemeldeten Herrn Sieber unterstreicht.
Pfui Teufel, Genossen! Früher Gustav "Bluthund" Noske, heute Stefanie Hubig …
Bewahren wir das Andenken an eine einst kämpferische und ehrenhafte SPD, eine rote Volkspartei mit Wurzeln, die bis zu Ferdinand Lassalle zurückreichen und schicken die jetzigen Komparsen samt ihrem reformresistenten Jammerverein, welcher sich sehr zu Unrecht mit den drei roten Buchstaben schmückt, dahin, wohin sie längst gehören – auf den politischen Kehrichthaufen der deutschen Geschichte!
Sei dies der letzte Gratis-Transport, welchen der deutsche ÖPV offeriert! Es ist für eine gute Sache und von diesen Abrissbirnen der deutschen Wirtschaft, Kriegskreditbewilligern und Grünen-Kollaborateuren ist sowieso nichts mehr zu erwarten.
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