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| Grüne Franziska Brantner ruft Rentner zur Fahne |
Morikawa Kusaemon, 森川久左衛. Havelsee. Wussten Sie, dass Roland Friesler und Joseph Goebbels eine kommunistische Vergangenheit hatten? Der Juristensatan vom Volksgerichtshof war sogar einmal Kommissar für Nahrungsmittelverteilung bei den Bolschewiki, deren Parteimitgliedschaft er besaß.
Es gibt kaum widerlicheres Gesindel auf diesem Planeten als solches, das sich in fanatischer Inbrunst von einem Saulus zum Paulus wandelt und hernach diejenigen verfolgt, welchen es einst verschworen war.
Jeder kleine Drecksnazi, der sich nach 1945 still in die Ecke gesetzt hat und sich jeglicher neuen Partei verweigerte mit dem Hinweis darauf, welche Vergangenheit ihm anhaftet, verdient mehr Achtung.
Die Grünen, die einst aus der Friedensbewegung erwuchsen und die sich in den heißesten Zeiten des Kalten Krieges nicht nur auf den Ostermärschen für Frieden und Abrüstung, gegen Wehrpflicht und Waffen unter Führung der beiden Legenden General Gert Bastian und Petra Kelly in breiter Front formierten, sind mittlerweile zu Falken degeneriert, welche mutmaßlich sogar gegen Curtis E. LeMay oder Pete Hegseth Parteiausschlussverfahren wegen pazifistischer Tendenzen angestrengt hätten, bevor diese überhaupt im obligatorischen Drogenrausch auf den albtraumhaften Gedanken verfallen wären, dieser Partei beizutreten.
Neben den Hardlinern der „CDU“ – warum in Anführungszeichen? Weil man sich ja wohl kaum das Prädikat „christlich“ beilegen kann, wenn man den Stifter dieser Religion mit waffengeladenem Impetus und massiver Unterstützung der mörderischen Rüstungsindustrie Tag um Tag erneut ans Kreuz nagelt – sind aus den Grünen unserer Wahrnehmung nach die übelsten Kriegstreiber und -hetzer unserer Tage geworden.
Nun will Franziska Brantner, Bundesvorsitzende der Grünen, die Wehrpflicht in der Bundesrepublik, die bislang im Kriegsfalle nur bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres gilt, sogar darüber hinaus ausdehnen.
Die Verlängerung des Rentenalters ins Unendliche ist realiter schon lächerlich und wird nur vor dem Hintergrund verständlich, wenn man sich klarmacht, dass man in einer absaufenden Bundesrepublik keine Taurus-Rakete und andere Waffensysteme für die Ukraine kaufen und gleichzeitig den Rentnern ihre Ansprüche auf die Ernte ihrer Lebensarbeitsleistung belassen kann.
Auch die gendergerechten Frauenprojekte in Pakistan und die berüchtigten Radwege in Peru wollen schließlich finanziert sein, ganz zu schweigen von den enormen Sozialleistungen, die für jene anfallen, welche längst das Land hätten verlassen müssen, es aber nicht tun und deren überfällige, sauteure Abschiebung per Luftfracht regelmäßig an einer überbordenden und nur durch epochalen Schwachsinn glänzenden Bürokratie scheitert.
Es geht um getarnten Diebstahl am Vermögen von vielen Millionen Menschen auch außerhalb der Bevölkerungsgruppe der Rentenberechtigten. Denn wer soll’s denn bezahlen, wenn der Rentner nicht mehr arbeiten kann, jedoch keine Rente mehr bekommt? Die Angehörigen natürlich, wer sonst?
Wenn man also schon dabei ist, die demographisch wachsende Gruppe der Alten wieder stärker in das Belastungsgefüge der Gesellschaft einzubeziehen, dann soll das am Wehrdienst nicht halt machen.
Da kommt natürlich zunächst das beschwichtigende Geschwafel vom Dienst im Hinterland. Die Alten können ja Essen für die Truppe kochen und Socken stopfen, Flinten reinigen und Panzer reparieren.
Nein, das seichte Geschwafel ist der Türöffner für die Neuauflage des Volkssturms.
Aber erinnern Sie sich, wie das war, als Goebbels exakt zwei Wochen nach Generalfeldmarschall Paulus‘ Kapitulation vor den Offizieren des Genossen Generaloberst Konstantin Rokossowski am 18.02.1943 im Sportpalast über seine Bande von Claqueuren hinweg Körners Pathos schrie: „Nun, Volk, steh auf und Sturm brich los!“?
Da war doch wohl jedem, der noch mindestens eine funktionierende Hirnwindung besaß, völlig und unmissverständlich klar, dass der Drops gelutscht war. Der Ofen war aus und lediglich Idioten träumten noch von irgendwelchen ominösen Wunderwaffen, als die gespentsichen Schemen von des hinkenden Teufels Volksstrumbrigaden mit ihren geschulterten Panzerfäusten am Kameramann der Wochenschau vorüberzogen, finster und leer dreinblickend, den sicheren Tod vor Augen.
… obwohl … London möge uns verzeihen: Peenemünde war schon technisch gesehen allen anderen weit voraus – nur eben zu lütt und zu spät. Gott sei’s gepfiffen und getrommelt und ein dreifaches Alhamdullillah und Gott sei mit den armen Seelen, die durch dieses Teufelszeug zu Schaden kamen!
Doch zurück zu unseren mobilisierungswilligen und kriegsgeilen Grünen:
Vor den Kindern schrecken die Grünen einstweilen noch zurück. Zu sehr haben sich die Neopuritaner von ihrem einstigen Portfolio an Ansichten und Meinungen zur Pädophilie seit dem zweiten Bundesparteitag vor 45 Jahren verabschiedet und auch hier nunmehr eine martialische Gegenposition eingenommen.
Wir geben denen mal einen Tipp: Sie sollen sich mal in der Geschichte der deutschen Autokratie umsehen, aus deren ideologischen Baukästen sie sich ja in Fragen des antidemokratischen Umgangs mit der Macht erkennbar mit wachsendem Eifer bedienen: In der DDR ging beispielsweise der Wehrkundeunterricht für die Jugend beiderlei Geschlechts 1978 mit identischer Argumentation los. Der Feind war ausgemacht und verortet und natürlich nur zur Verteidigung musste das Volk von frühester Jugend an wehrtüchtig gemacht werden – je eher desto besser!
Apropos, Ihr Grünen, wäre es da nicht an der Zeit die Kindergärten wieder mittels großzügiger Spenden mit Kriegsspielzeug aller Art zu versorgen, kleine Panzer, Gummisoldaten, kleine Flaks, Kampfflugzeuge, Zerstörer, Raketen …? Wie soll man denn die verweichlichte Jugend für den Wehrdienst begeistern, wenn man ihnen nicht schon von Kindesbeinen das blutige Handwerk des Soldaten schmackhaft macht?
In der DDR wurden Pazifisten und Träger des Abzeichens „Schwerter zu Pflugscharen“ auf Teufel komm raus diskriminiert und fertig gemacht und gebrandmarkt und vom gesellschaftlichen Zusammensein ausgeschlossen – also alles genau wie heute.
Gegenwärtig geht man sogar noch einen Schritt weiter und stopft die Pazifisten in die Nazi-Ecke. Auf so einen geistesgestörten Unfug wäre selbst die Zonenobrigkeit nicht gekommen, und die waren sich schon für keinen offenkundigen Schwachsinn zu schade!
Frisch ans Werk, Grüne, verdient euch endlich das Lob und das Vertrauen der deutschen Waffenschmieden!
Lasst uns vorher noch eine Wette abschließen! Wenn’s dann losgeht, wird man euch eher nicht an der Front finden. Weder euch – gleich welchen Alters – noch eure Brut, die ihr schon in Sicherheit bringen werdet. Die ist zu kostbar. Wer soll denn nach der Verwüstung, die euer ökologischer Krieg hinterlässt, eine schöne neue, protofaschistisch-ideologisch gegenderte Welt ohne all die Querulanten mit wahrhaft friedlich-demokratischen Überzeugungen aufbauen?
Deren kann man sich ja genauso effektiv an den von euch geschaffenen Fronten entledigen, wie das die Yankees in Vietnam mit ihren Schwarzen und Hispanos machten.
Vielleicht knüpft ihr ja jetzt schon zarte Bande in die Schweiz, welche Gottlob noch ihre Neutralität wahrt, weil sie’s um ihr Überleben willen muss. Weiß man’s?
Nun, Brantnerin, wen die Götter hassen, dem erfüllen sie seine Wünsche. Wir hoffen, sie hassen dich. Wenn die Götter uns pazifistische Demokraten noch nicht verlassen haben, tun sie’s.
Also mögest du deinen Willen bekommen und somit auch uns zu den Waffen rufen. Doch wie schon der große Wilhelm Busch sagte „Erstens kommt es anders – und zweitens, als man denkt!“
Solange solche Leute wie du in der Lage sind, Deutschland ins Verderben zu führen – und der Landbote predigt bereits seit Jahren: „Wer die Grünen wählt, wählt den Krieg!“ – ziehen wir mit Freuden wieder eine Uniform an, obgleich wir die 60 bereits hinter uns ließen. Nur – es wird ganz sicher keine Uniform der Bundeswehr sein, Franziska, ganz sicher nicht.
Auf einem Regal unserer Redaktionsbibliothek liegt ein Stahlhelm der Roten Arbeiter- und Bauernarmee, bei dessen Auftauchen im Berliner Stadtbild im April 1945 den letzten kämpfenden Faschisten klar geworden sein dürfte, dass der Spuk aus ist – jedenfalls für sie. Wir lieben diesen Helm.
Natürlich setzen wir ihn auf, damit wir in der Lage sind, die entmenschten bolschewistisch-mongolischen Horden aus dem Osten davon abzuhalten, wieder über deinesgleichen herzufallen. Wir werden dann unter diesem Stahlhelm hervor brüllen: „Тот, кто прикоснется к этой женщине, никогда больше не увидит свою родину!“* und aus einer Makrarow oder einer Tokarew einen Warnschuss in die Luft abgeben. Mehr wird gar nicht nötig sein.
Solltest du dann bibbernd und eingenässt in der Ecke hocken, kannst du ja mal über die Ursprünge deiner Partei nachdenken, und wie schön und erhaltenswert doch das Leben ohne Waffen, Soldaten und Krieg gewesen ist.
PS. Eins ist geschworen, Franziska: Du bekommst weder uns noch unsere Kinder noch unsere Eltern! Verheize man ruhig deine eigene Sippe und stürze in eigner Person denen entgegen, von denen dir bestimmt von den Altvorderen glaubhaft berichtet wurde, dass es sich dabei um Vertreter des wertlosen Untermenschentums handelt!
Wir bauen dir dann hinterher ein Heldendenkmal und genießen es, wenn es niemand beachtet.
*"Wer die Frau anfässt, sieht die Heimat nicht wieder!" |