Baaks

zurück zum Landboten

 

Tausend Euro

 

Don M. Barbagrigia. Brandenburg an der Havel. Der Mann muss völlig verzweifelt sein! Seine Kanzlerschaft hat der Bundes-Pinocchio sich ganz bestimmt anders vorgestellt.

Vorher die grauen Zellen auf Trab bringen, hätte sicher geholfen.

Früher nannte man das, was sich der Lügenfritze an fünf Fingern hätte abzählen können, eine Milchmädchenrechnung.

Der wichtigste und zerstörerischste Faktor in dieser Gleichung ist natürlich die Ideologie. Es ist schon befremdlich, wie jemand, der in einer freiheitlichen Demokratie aufgewachsen ist, einer Ideologie so gnadenlos zum Opfer fallen kann.

Ideologie ist ein Kontaktgift. Sie wirkt nicht nur durch direkte Inhalation, sie richtet den Befallenen bereits zugrunde, wenn er mit jemandem unter einem Joch läuft, welcher selbst ideologisch kontaminiert ist.

Mit seinem heroischen Geschwafel von der Brandmauer war klar, dass, wenn er das durchhalten will, er sich mit den Ideologen von der Rest-SPD und den Grünen zusammentun muss, welche dann genug Erpressungspotential in ihren knubbligen Gnomenkrallen haben würden, um den armseligen Pinocchio alsdann zum Gespött des ganzen Volkes durch die Arena zu führen, wie einen blinden Tanzbären.

Der Vergleich ist ja auch wirklich nicht schlecht! Fahrt mal in die Karpaten und seht euch das selbst an: Der Tanzbär wiegt meistens das fünffache seines Herrchens und macht trotzdem, was der will. Der tanzt nicht, weil sein Herrchen so besonders schlau ist und er so besonders doof. Zumindest in der Koalition der Belagerten hat das alles nicht viel mit Intelligenz zu tun.

Hier heißt es nur: "Spring über's Stöckchen, kleine Grünen-Marionette mit dem CDU-Parteibuch, sonst lassen wir die Koalition platzen und schieben dir die Schuld dafür in die Schuhe, dass dann die Blauen das Ruder übernehmen!"

Als ob es dann noch darauf ankäme, wer im konkreten Fall wie viele Anteile Schuld hätte!

Allein die Drohung zieht. Das alternative Szenario ist für alle Beteiligten das blanke Grauen. Also hält der nicht mehr steuerbare, marode Dampfer stracks auf den Malstrom zu.

Auf der Brücke seines Seelenverkäufers versucht Seine Armseligkeit noch zu retten, was irgendwie zu retten ist. Merzen muss einem nunmehr im Stresemann einherstolzierenden früheren al-Qaida- und al-Nusra-Terroristen das Händchen schütteln und darum betteln, dass der sein in Deutschland campierendes Staatsvolk zurücknimmt.

Ausgerechnet nachdem er gerade erst zurück ist von seinem Besuch im Oval Office, wo er gezwungen war, ihn endgültig kompromittierende Fotos schießen zu lassen, die ihn neben seinem durchgeknallten Meister zeigen. Denn sein Herrchen in Washington wird mittlerweile selbst von den eigenen Leuten verdächtigt seniler zu sein, als Biden es je war.

Also tönt er vollmundig mit vor Angst tremolierendem Falsett, er wolle binnen dreier Jahre 800.000 in Deutschland ansässige Syrer repatriieren.

Da isses wieder – das große Maul des amtierenden Oberveraltungsbeamten der Bundesrepublik Deutschland! Fritze wäre nicht der Lügenfritze, wenn es ihm gelänge, dieses auch nur ein einziges Mal zu zügeln.

800.000 Syrer in drei Jahren will er also auf die Heimreise schicken. Ob er damit dem Migrationsthema der Blauen das Wasser abgraben oder sonst zeigen wollte, dass er des Volkes Willen begriffen hat … zumindest sorgte er wieder für einen abendfüllenden Brüller.

Tippt man sich schon rund um den Globus bei Trump an die Stirne, so läuft Merz langsam, aber sicher zu ähnlicher Hochform auf.

Sondervermögen zweckentfremdet verjubelt – erinnert das nicht verdächtig an Straußens Milliardenkredit an die absaufende DDR, um deren Leiden noch ein wenig zu verlängern und mit dem die Zonen-Bonzen auch nur noch die nötigsten Löcher stopfen konnten, statt in Staats- und Wirtschaftsumbau zu investieren und den Kahn wieder flott zu machen?

Einer der Redakteure des Landboten braucht aufgrund seiner chronischen Atemwegserkrankung dringend ein sogenanntes Bronchodilatans. Seit April ist es von der Liste der kassenseitig erstattungsfähigen Medikamente gestrichen worden. Bekommt er es trotz des eklatanten Mangels noch in einer Apotheke UNTER DEM LADENTISCH (!!!), ganz wie seinerzeit in der Deutschen Demokratischen Zone – da hieß das geflügelte Wort übrigens: Fabrik ist abgebrannt! – dann darf er den vollen Preis hinblättern oder er darf verrecken.

Das ist die Merz-Regierung! Das sind ihre Reformen! Darin erschöpft sich der Ideenreichtum dieses traurigen Elferrats in Berlin.

Damit auch jeglicher Zweifel verstummt, legt der Obermime dieser unsäglichen Truppe noch einen nach: Es geht um die berüchtigten Tausend-Euro …

Sein Herrchen zettelt am Persischen Golf so mir nichts dir nichts einen verbrecherischen Angriffskrieg an, der das Potential hat, die Völker in einen Dritten Weltkrieg zu stürzen. Das schlägt sich brutal auf die deutschen Energiekosten nieder und wird am übelsten an den deutschen Tanksäulen vermerkt.

Jetzt wird die Stimmung unter den Deutschen bedrohlich. Die AfD tutet munter in dieses Horn, welches für eine Oppositionspartei zu einem wahren Zauberinstrument wird. Dabei scheinen die Blauen gar nicht mal so sehr an Sympathisanten dazuzugewinnen.

Mehrheitlich sieht es so aus, als wären die dazukommenden Stimmgeber Leute, die von Merz und seinen pseudolinks-grünen Strippenziehern dermaßen gestrichen die Schnauze voll haben, dass sie die einzigen wählen, die das aussprechen, was das Wahlvolk in zunehmendem Maße denkt.

Sie können ja auch kaum noch etwas anderes wählen. Das BSW wäre schon nicht übel – aber es ist und bleibt bedeutungslos.

Immer mehr Wähler wollen Merz einfach nur noch weghaben – um jeden Preis. Darum geht es. Um nichts anderes. Das ganze Nazi-Geschwafel ist abgedroschener Unsinn, der keinen Topf Milch mehr zum Säuern bringt. Die Nazis gehen mittlerweile in der AfD-Wählerschaft unter, wie sie in den Siebzigern in der Bundesrepublik untergegangen sind.

Wer interessierte sich denn in den fetten Jahren für einen Herrn Kühnen oder einen Herrn Hoffmann mit seiner "Wehrsportgruppe"? Mein Gott, diese Knallkörper waren Randerscheinungen, die ein bisschen debiles Jungvolk beschäftigten, welches mit seiner Pubertät nicht klarkam. Die meisten von denen kamen später von ganz allein wieder zur Besinnung.

Und überhaupt ... kennen wir diese Leier niicht zur Genüge aus der Deutschen Geschichte? Als das SED-Regime die Karre 1953 und 1989 wirtschaftlich an die Wand gefahren hatte und das Volk auf die Straßen ging – waren das nicht auch alles "faschistische Provokateure", die vom Westen gesteuert und diesem hörig waren? Diese Kakophonie ist doch bereits dermaßen abgedroschen, weil sie ja seit Jahrzehnten rund um den Globus von jedem abgewirtschaften Machthaber gejammert wird, dem das Volk auf den Pelz zu rücken beginnt.

Um die gestellte Frage zu beantworten: Ja, 1953 und 1989 waren auch faschistische Provokateure dabei. Für die Dyanmik der Ereignisse aber spielten die schon rein quantitativ keine Rolle. Sie versuchten nur, auf die Welle der Empörung aufzuspringen und ein bisschen mitzukläffen. Damit taten sie den pseudoroten Despoten einen großen Gefallen! Denn sie lieferten ihnen den Lufballon, welchen die Bonzen dann nach Kräften aufblasen konnten, ohne grundsätzlich lügen zu müssen. Eine Verschiebung des Fokus reichte schon aus.

Wenn Merz noch in der Lage wäre, einen pragmatischen Gedanken zu fassen, dann würde er JETZT seine größte Trumpfkarte ausspielen, seine absolute Kernkompetenz: die Lügerei, das Überbordwerfen von Versprechen und die kontinuierliche Enttäuschung derer, die an ihn glaubten.

Er würde die Brandmauer einreißen und sagen: "Ich hatte mich damals geirrt, also wie gewohnt, Kinders, darum: Neuer Kurs befohlen! Abbau der Bürokratie, massive Steuersenkung auf Energiekosten, Wiederaufnahme der Gespräche mit Russland, Sicherstellung der Energieversorgung, konsequente Ausweisung krimineller Leute, die qua Gesetz ihren Aufenthaltsanspruch in Deutschland längst verloren haben, Abbruch der aberwitzigen Transferleistungen in die Ukraine, die wir nie wieder sehen, Entmachtung und Abschiebung der Grünen und der Pseudo-Sozialisten in die Altkleidersammlung …"

Aber nein! Was macht er tatsächlich? Er offeriert jedem arbeitenden Deutschen € 1.000 zur Entlastung der gebeutelten privaten Haushaltskassen! Doch nicht etwa aus dem Aerar! Nee – die Unternehmer sollen es ihren Mitarbeitern zahlen – dieselben Unternehmer, die Merz und seine Spießgesellen von Pseudo-Links-Grün mit ihrer verbrecherisch dummen Politik an die Wand drücken, bis sie quietschen. Diese Unternehmer, die sowieso schon mit einem Bein außer Landes sind, wenn sie es sich denn leisten können, sollen die Zeche für dieses Malheur an konzentriertem Versagen zahlen!

Dafür dürfen sie dann ihren Unternehmensgewinn um die ausgezahlten Summen steuerlich mindern. Welchen Unternehmensgewinn denn noch? Mehr kaltschnäuzige Unverfrorenheit ist kaum vorstellbar. Der Mann agiert bereits weit, weit jenseits von Gut und Böse!

Der Vorschlag wurde zwangsläufig zum Rohrkrepierer und ging aber so was von nach hinten los. Dennoch war er gut. Im Sinne der Selbstdemontage eines Kanzlers, der nach den aktuellen Umfragewerten die übelste Fehlbesetzung aller Zeiten in einem deutschen Kanzleramt ist – der Gröfaz läuft außer Konkurrenz – ist dieser Vorschlag ein Volltreffer.

Wir hoffen, dieser Selbststeller hat sich damit endgültig den verdienten Rest gegeben. Generalstreik und Neuwahlen – was anderes bleibt ja gar nicht mehr übrig. Kauft ihm in Gottes Namen für € 1.000 ein Billett für die marode Bundesbahn! Holzklasse. Hinfahrt ohne Rückfahrkarte. Das sollte reichen bis hinter Ouagadougou oder in die Wüste Gobi. Da mag sich der Black-Rock-Satrap dann austoben nach Herzenslust.

Hier hat er mehr als genug Schaden angerichtet. Es reicht jetzt!

33. Volumen

©B.St.Ff.Esq., Pr.B.&Co,2003

22.04.2026